Gedanken zum 1.Mai

Nach dem Osterfest wird auch dieser weitere Feiertag, der 1. Mai 2020, deutlich anders verlaufen als in den vorausgegangenen Jahren, doch seine Bedeutung wird die gleiche sein.

 

Gerade auch in dieser Zeit, in der Gesundheit und Wirtschaft scheinbar gegeneinander stehen, sind die Rechte der Arbeitenden wichtig und müssen immer wieder von neuem eingefordert werden.

 

Eine florierende Wirtschaft ist ohne die Gesundheit der Menschen, der Verbraucher, der Konsumenten, nicht möglich; ein Leben in Sicherheit, Gesundheit und Wohlstand ohne eine florierende Wirtschaft aber auch nicht.

 

Daher ist es ein schwieriges Unterfangen, diese Interessen vernünftig und mit Augenmaß zu verbinden.

 

Alle, die wir in den zurückliegenden Wochen als Heldinnen und Helden bezeichnet und beklatscht haben ,verdienen es, auch nach dieser Pandemie beachtet und mit angemessenem Lohn ausgestattet zu werden, daran werden wir nachdrücklich erinnern.

Die aktuelle Problematik unseres Peiner Klinikums hat gerade aufgezeigt, dass die Daseinsvorsorge der Bevölkerung nicht gänzlich ohne den Einfluss der Öffentlichen Hand organisiert werden sollte.

 

Dass bei uns hier in Peine die Solidarität mit Arbeitnehmern, aber auch mit Unternehmen funktioniert, konnten wir  gerade beobachten. Gutscheine an die Bürger sollen der schwer angeschlagenen Peiner Geschäftswelt helfen, über diese schwierige Zeit zu kommen, -und das mit großer Zustimmung im Peiner Rat, bei Verwaltung und bei unserem Bürgermeister.

 

Die wirtschaftlichen Interessen der Unternehmer und die der Arbeitnehmer liegen dichter zusammen als manche das für möglich halten. Bleiben wir bei dieser sozialen Partnerschaft, werden wir Krisen besser gemeinsam überstehen, dafür werden wir als SPD immer einstehen.

 

Jörg Zimmermann

Stadtverbandsvorsitzender

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